Der ROI von individueller Hiring-Software
Was bringt ein eigenes Hiring-System konkret? Eine detaillierte ROI-Berechnung mit echten Zahlen, Break-even-Analyse und Vergleich mit SaaS.
Door Ingmar van Maurik · Founder & CEO, Making Moves
Warum ROI die richtige Perspektive ist
Die Entscheidung, ein eigenes Hiring-System zu bauen, ist eine Investition, kein Kauf. Und jede Investition verdient eine faire ROI-Analyse. Dennoch sehen wir, dass die meisten Unternehmen, die ueber individuelle Software nachdenken, die Berechnung zu einfach machen: Sie vergleichen lediglich die anfaenglichen Entwicklungskosten mit der monatlichen SaaS-Lizenz.
Das ist so, als wuerde man die Kosten eines Hauses mit einer Monatsmiete vergleichen. Sie verpassen das Gesamtbild.
In diesem Artikel praesentieren wir eine vollstaendige ROI-Berechnung fuer individuelle Hiring-Software. Wir beruecksichtigen alle Kostenpositionen, sowohl die sichtbaren als auch die versteckten, und berechnen die Ertraege kurz- und langfristig. Mit konkreten Zahlen, die Sie an Ihre Situation anpassen koennen.
Die Kosten: Ehrlich und vollstaendig
Anfaengliche Investition
Die anfaengliche Investition fuer ein individuelles Hiring-System haengt vom Umfang ab. Wir unterscheiden drei Stufen:
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Zum Vergleich: Ein erweiterter SaaS-Stack kostet 20.000 bis 60.000 Euro pro Jahr an Lizenzen. Die anfaengliche Investition in individuelle Software entspricht also 1 bis 5 Jahren SaaS-Kosten.
Laufende Kosten
Nach der anfaenglichen Entwicklung fallen laufende Kosten an:
Die jaehrlichen Gesamtkosten liegen typischerweise zwischen 8.400 und 36.000 Euro. Vergleichen Sie das mit SaaS-Kosten von 20.000 bis 60.000 Euro pro Jahr, und die Einsparungen werden bereits im ersten Jahr sichtbar.
Versteckte SaaS-Kosten, die entfallen
Beim Umstieg auf individuelle Software entfallen diverse versteckte SaaS-Kosten:
Die Ertraege: Konkret und messbar
Ertrag 1: Niedrigere Cost-per-Hire
Ein integriertes System optimiert den gesamten Hiring-Prozess. Die Auswirkung auf die Cost-per-Hire ist erheblich:
Weniger Tools bedeutet niedrigere Lizenzkosten und weniger Overhead.
Schnellerer Prozess bedeutet weniger Recruiter-Stunden pro Einstellung. Wenn Ihre Time-to-Hire von 40 auf 25 Tage sinkt, sparen Sie durchschnittlich 8 bis 15 Recruiter-Stunden pro Stelle.
Besseres Sourcing durch Daten, die zeigen, welche Kanaele die besten Kandidaten liefern, anstatt auf allen Kanaelen gleichzeitig zu posten.
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Ertrag 2: Weniger Fehleinstellungen
Dies ist der groesste Ertrag, aber auch der am meisten unterschaetzte. Wie in unserem Artikel ueber die Kosten einer Fehleinstellung beschrieben, kostet eine Fehleinstellung durchschnittlich 50.000 bis 150.000 Euro an direkten und indirekten Kosten.
Mit Predictive Hiring und integrierten Assessments sinkt der Anteil an Fehleinstellungen messbar:
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Selbst bei konservativer Berechnung, wenn nur die Haelfte dieser Einsparung direkt dem System zurechenbar ist, sprechen wir von Hunderttausenden Euro pro Jahr.
Ertrag 3: Hoehere Recruiter-Produktivitaet
Recruiter, die mit einem integrierten System arbeiten, sind nachweislich produktiver:
Fuer ein Team von 5 Recruitern mit einem Durchschnittsgehalt von 55.000 Euro entspricht der Produktivitaetsgewinn 1 bis 2 zusaetzlichen Recruitern, ohne die zusaetzlichen Personalkosten.
Ertrag 4: Bessere Candidate Experience
Eine nahtlose Candidate Experience fuehrt zu:
Der Wert ist schwer exakt zu berechnen, aber signifikant. Unternehmen mit hochkonvertierenden Stellenseiten und einem optimierten Prozess ziehen nachweislich besseres Talent an.
Ertrag 5: Strategischer Datenwert
Wie wir in unserem Artikel ueber Hiring als Asset beschreiben, baut ein eigenes System wertvolle Daten auf, die ueber die Zeit immer wertvoller werden. Dieser Wert ist am schwierigsten zu quantifizieren, aber potenziell am groessten.
Die ROI-Berechnung: Ein konkretes Beispiel
Berechnen wir ein konkretes Beispiel fuer ein Unternehmen mit 150 Einstellungen pro Jahr.
Investition
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Ertraege
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ROI
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Selbst wenn Sie die Ertraege um 50 Prozent nach unten korrigieren fuer eine konservative Schaetzung, ist der ROI bereits im ersten Jahr positiv.
Break-even-Analyse
Der Break-even-Punkt, der Moment, an dem die Investition zurueckverdient ist, liegt typischerweise nach:
Wann es sich nicht lohnt
Ehrlichkeit gebietet: Individuelle Hiring-Software ist nicht fuer jedes Unternehmen die richtige Wahl. Es lohnt sich wahrscheinlich nicht, wenn:
In diesen Faellen ist ein SaaS Tool die bessere Option. Aber sobald Sie ueber 50 Einstellungen pro Jahr wachsen und Ihr Hiring komplexer wird, verschiebt sich die Balance schnell.
Kernaussagen
Moechten Sie eine ROI-Berechnung speziell fuer Ihre Situation? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespraech und wir erstellen eine massgeschneiderte Analyse. Oder lesen Sie zuerst mehr ueber die Kosten Ihres aktuellen ATS, um Ihren Ausgangspunkt zu bestimmen.